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Premiere „I am Shakespeare“

Samstag 17. März, 19 Uhr
Feldstraße 66, 20359 Hamburg

„Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.“
(Der Sturm, William Shakespeare, 1611)

Die Frage nach der eigenen Identität findet sich in den meisten Stücken Shakespeares wieder. Zumeist als eine Bürde, unter deren Gewicht die Figuren und deren Welt zu zerbersten drohen. Nichts Irdisches scheint Linderung bringen zu können und so bleibt die Verwandlung einziger Ausweg. Die Transformation. Im Tod oder auf scheinbar endlosen Irrwegen durch Wälder, Meere, Stürme, Schlachtfelder, hinein in etwas Fremdes, Zauberhaftes. Eine neue Welt, ein neues Ich.

In I AM SHAKESPEARE hinterfragen die Schauspielstudierenden gemeinsam mit Regisseurin M. Heinrich Horwitz dieses alte und neue ICH. Wer bin ich, wer war ich und wer werde ich sein? Wir begeben uns auf die Suche nach den Möglichkeiten von Veränderung, von Wandlung, von Zugehörigkeiten und wagen den Versuch den historischen Zugriff der Shakespeare Texte auf die Zukunft anzuwenden.

„Die Zukunft muss noch einmal aufgeknackt werden – und unsere Horizonte werden frei für die unbegrenzten Möglichkeiten des Außen.“ (#Beschleunigungsmanifest für eine Akzelerationistische Politik)

Es spielen: Barbara Baumann, Nicole Berg, Leona Bommer, Merve Cakir, Murat Demir, Eugen Elberg, Lena Jensen, Nico Lüdemann, Chiara Lüssow, Maischa Pingel, Jonathan Steinbiss, Lucie Trittermann

Regie + Bühne: M. Heinrich Horwitz
Dramaturgie: Katrin Pollitt
Bühne + Kostüm: Lulu MacDonald
Assistenz + künstlerische Mitarbeit: William Schmidt
Technische Assistenz: Stephen Heß
Produktion: Theater Orange // Peter Ohrt

Samstag 17. März, 19 Uhr
Feldstraße 66, 20359 Hamburg

weitere Aufführungstermine:
18.03, 19.03,
21.03, 22.03,
24.03, 25.03,
29.03, 30.03, 31.03,
02.04, 03.04,
jeweils um 19.00 Uhr
04.04, 18.30 Uhr

Kartenverkauf: Bühnenstudio Hamburg Büro: 040445814
E-Mail : info@schauspielschule-buehnenstudio.de
Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/166027464017178/

I AM SHAKESPEARE from Heinrich Horwitz on Vimeo.


Rubikon

Ein Stück frei nach Lisa Shari Böttcher

Absolventenprojekt 2017 - Rubikon„Das Leben in dieser Gesellschaft ist ein Stumpfsinn, kein Aspekt der Gesellschaft vermag die Frau zu interessieren, daher bleibt den aufgeklärten, verantwortungsvollen und sensationsgierigen Frauen nichts anderes übrig, als die Regierung zu stürzen, das Geldsystem abzuschaffen, die umfassende Autonomie einzuführen und das männliche Geschlecht zu vernichten.“ (Valerie Solanes)

Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Naturkatastrophen, Kriege und Seuchen forderten mehrere Milliarden Opfer. Die Wenigen, die sich retten konnten, leben in ärmlichsten Verhältnissen und kämpfen um ihr Überleben. Als absehbar wurde, dass die alte Ordnung und damit die sogenannte zivilisierte Welt zusammenbrechen würde, ergriffen die deutschen Frauen, nachdem sie sich an die Macht geputscht hatten, drastische Maßnahmen. Da sie das Männliche als Grund allen Übels erkannt hatten, wurden alle Männer getötet, weil ihre bloße Existenz einen Rückfall in kriegerische und unterdrückende Verhaltensmuster erwarten ließe.

Das Staatsgebiet wurde ummauert, aus Deutschland wurde Teutonica.

 
Diese neue Frauenwelt ist gänzlich abgeschottet. Kommunikation nach außen wird schwer geahndet, wer sich der herrschenden Staatsdoktrin entgegenstellt, wird augenblicklich des Landes verwiesen und somit seinem Schicksal überlassen.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten totaler Isolation wächst in der Bevölkerung der Unmut. Unter den Bürgerinnen der zweiten Generation regt sich unüberhörbar der Wunsch nach Veränderung. Das Bedürfnis, die Prinzipien des Frauenstaates zu hinterfragen und die Sehnsucht nach Selbstverwirklichung ohne staatliche Aufsicht und Regulierung, sind nicht mehr aufzuhalten. Sie träumen von einer Welt ohne soziale Unterschiede und von einem Leben, in dem Gefühle und Begehren sich frei entfalten. Ein junges Mädchen: “Die biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind sicher gegeben – doch haben unsere Vorfahren vielleicht eine Mauer zwischen die Geschlechter gebaut?”

Darsteller: Charlotte Dörken, Chrestina Costa Santos, Hannah Bortz, Koray Ünsal, Lara Mersini Kruse, Lisa Eschenbrenner, Lorina Seipp, Maren Kraus, Kionia Winter, Rene Batista, Sara Mahle, Simon Burghart, Stefanie Borbe, William Schmidt

Regie und Bühne: Miriam Heinrich Horwitz

Kostüm und Bühne: Lotte Hauss

Regieassistenz und künstlerische Mitarbeit: Evi Meinardus

Technische Assistenz: Stephen Heß

Aufführungsort:
Theater Orange, Medienbunker, Feldstraße 66, Hamburg

Aufführungsdaten 2017:
(15 Aufführungen, jeweils 19 Uhr)
08.03.2017 (Premiere), 10.03, 11.03, 12.03, 14.03, 15.03, 16.03, 17.03, 18.03, 22.03, 23.03, 24.03, 25.03, 26.03, 29.03. (Derniere)

Kartenverkauf:
Bühnenstudio Hamburg Büro: 040.445814 | info@schauspielschule-buehnenstudio.de
Preise: 15 Euro / 10 Euro ermäßigt / kostenlos für Schüler des BÜ

Facebook: https://www.facebook.com/RubikonTheater/

 


Einer flog über das Kuckucksnest

Schauspiel von Dale Wasserman. Eine Koproduktion von Theater Orange und der Schauspielschule Bühnenstudio Hamburg.

Dale Wassermans Schauspiel „One Flew Over The Cuckoo’s Nest“, in das Deutsche von Ingeborg von Zadow übersetzt, basiert auf dem gleichnamigen Roman des amerikanischen Dramatikers Ken Kesey. Dieser verarbeitet darin 1962 seine Erfahrungen als Aushilfspfleger und Teilnehmer eines von der CIA betriebenen psychiatrischen Forschungsprojekts und schreibt damit ein Widerstandsstück gegen die Überwachungs- und Strafmechanismen totalitärer Gesellschaften.

Das Absolventenprojekt 2016 der Schauspielschule Bühnenstudio HamburgDie auf Keseys Roman basierende Verfilmung von Milos Forman mit Jack Nicholson als McMurphy und Louise Fletcher als Schwester Ratched wurde 1975 mit fünf Oscars ausgezeichnet. Die Dramatisierung des Romans durch Dale Wasserman hat seitdem einen festen Platz im Repertoire nationaler und internationaler Theaterbühnen und besticht nach wie vor durch seine Aktualität.

„Einer flog über das Kuckucksnest“ ist die Geschichte des Draufgängers McMurphy, der sich als Simulant vor der drohenden Gefängnisstrafe in die geschlossene Anstalt flüchtet. In dieser Psychiatrie sind er und seine Mitpatienten jedoch mit dem Wahnsinn eines subtilen, aber erbarmungslosen Systems seelischer und körperlicher Demütigung konfrontiert, mittels dessen Schwester Ratched auf Ihrer Station die Ordnung zu wahren sucht.

McMurphy verlockt die Insassen und Angestellten zum Protest und versucht mit Vehemenz und kleinkriminellem Einfallsreichtum die fragwürdigen Therapiemassnahmen zu lockern. Es scheint Hoffnung für ein selbstbestimmtes Dasein zu geben für Bromden, Billy, Mr. Harding und all die Anderen.
– Bis die Situation eskaliert.

Regie: Kordula Bott / Ulrich Bähnk

Premiere: 02.03.2016 um 19:30 Uhr

Spielort: Medienbunker, Feldstrasse 66,

20357 Hamburg (rechter Eingang)

Termine:
MI 02.03.16 ( Ausverkauft), DO 03.03.16, FR 04.03.16, SA 05.03.16, DI 08.03.16, MI 09.03.16, DO 10.03.16, FR 11.03.16, SA 12.03.16 (Ausverkauft), MI 16.03.16, Do 17.03.16, FR 18.03.16, SA 19.03.16

-jeweils um 19:30 Uhr

Ticket Vorverkauf unter: www.kuckucksnest-tickets.de